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30. März 2020

Bessere Noten mit dem richtigen Mindset: 3 Tipps für deinen Lernerfolg

Obwohl Schüler*innen sich regelmäßig auf Tests und Klausuren vorbereiten müssen, stehen sie in stressigen Phasen häufig vor wiederkehrenden Problemen: Das Lernen wird bis zum letzten Moment aufgeschoben, die Zeit ist zu knapp, der Stoff zu umfangreich. Psychischer Druck und Versagensängste sind die Folge. Nachtschichten, soziale Vergleiche und verzweifelte Versuche, auf die Schnelle soviel Wissen wie möglich aufzusaugen, verstärken den Stress zusätzlich. Um nicht immer wieder in dieselbe Falle zu tappen, sondern stattdessen mit dem richtigen Mindset zu lernen, könnt ihr euch an den folgenden drei Tipps orientieren:

1. Achte auf deine innere Stimme

Vor allem perfektionistische Schüler*innen leiden vor Prüfungen oft unter Versagensängsten. Überhöhte Ansprüche an sich selbst, fest verankerte negative Glaubenssätze und Gedanken wie: „Ich schaffe das nie“, „Ich muss perfekt sein“ bzw. „Ich bin nur gut, wenn ich Bestleistungen erbringe“, führen häufig in eine Negativspirale:

Zum einen ist unser Gehirn unter Stress nicht mehr richtig leistungsfähig, sodass wir unter dem selbst verursachten Druck in der Prüfung oft tatsächlich alles Gelernte vergessen. Zum anderen beeinflussen unsere Gedanken auch unsere Wahrnehmung: Je mehr unsere Innenwelt darauf trainiert ist, uns auf das Negative zu fokussieren, desto stärker wird auch unsere Wahrnehmung für Dinge,die uns schwerfallen, geschärft. Denn auch wenn dieser Kreislauf dysfunktional ist, also zu keinem guten Ergebnis führt, erliegen wir dem psychologischen Phänomen, uns wenigstens selbst bestätigen zu wollen. Und schon ist der Selbstsabotage-Mechanismus perfekt: Die Realität wird uns nach und nach immerdüsterer vorkommen und unser Selbstwert wird sinken.

Erkennst du dich in diesen Denkmustern wieder? Dann ist es für dich im ersten Schritt wichtig, dir positivere Gedanken zu machen und gutmütiger zu dir selbst zu sein. Eine beruhigende und ermutigende „innere Stimme“ kann dir dabei helfen, Anspannung und negative Gefühle zu lindern. Achte also darauf, welchen Ton und welche Worte du dir selbst gegenüber wählst. Beispiele können sein: „Alles wird gut“, „Das schaffst du schon“ oder „Eins nach dem anderen – dann schaffe ich das.“ Manche sprechen sich selbst lieber mit „du“ an, manche lieber mit „ich“ – einige bevorzugen eine sanftere Ansprache, andere eher klare Aufforderungen. Probiere aus, was für dich am besten funktioniert.

2. Schau nicht auf andere, sondern fokussiere dich auf dich selbst

Nachdem deine Mitschülerin erzählt hat, dass sie besonders gut mit Klebezetteln lernt, tapezierst auch du dein Zimmer wahllos mit bunten Post-its? Oder du hast eine Drei in Mathe und vergleichst dich nun mit der Klassenbesten, die scheinbar spielend leicht eine Eins geschafft hat? Zwei Beispiele, dieselbe Konsequenz: Durch den Vergleich mit anderen leidet dein Selbstwert, du wirst unglücklich, neidisch und verlierst den nötigen Antrieb.

Um diesen kontraproduktiven Effekt zu vermeiden, solltest du Abstand davon nehmen, dich mit anderen zu messen. Setz dir deine Maßstäbe stattdessen selbstund versuche, wenn, dann dich selbst zu übertreffen.Frag dich daher: Was kannstdu heute dafür tun, um deinem Ziel ein Stück näher zu kommen? Was motiviert dich wirklich und was hilft dir, um den Stoff besser zu verstehen? Wenn du dir unsicher bist, probiere verschiedene Dinge aus: Lernst du beispielsweise besser in einer ruhigen Bibliothek oder auf der Couch in deinen eigenen vier Wänden? Hilft dir der gemeinsame Austausch in einer Lerngruppe oder prägst du dir Dinge am besten ein, wenn du allein und konzentriert etwas liest? Erarbeitest du dir denStoff lieber selbstständig oder könnten (Online-) Nachhilfestunden dir helfen?

3. Finde ein Ziel, für das sich der Aufwand lohnt

„Das brauch ich später doch eh nicht!“ – Welche*r Schüler*in hat diesen Satz nicht schon einmal gesagt oder zumindest gedacht? So überzeugt du auch davon bist: Diese Einstellung wird sich nicht zu deinem Vorteil entwickeln. Je stärker deine innere Abwehrhaltung gegenüber dem Schulstoff ist, desto schwerer wird es dir fallen, dich auf deine Aufgaben zu konzentrieren. Versuch daher, deine passive Einstellung in eine aktive umzuwandeln. Werde dir deiner Motivation bewusst und betrachte das Bestehen einer Prüfung als kleinen Meilenstein auf dem Weg zu einem größeren Ziel. Möchtest du später zum Beispiel Arzt bzw. Ärztin werden? Oder ein Stipendium für ein Jurastudium an einer Eliteuniversität ergattern? Das Abitur ist deine Eintrittskarte fürs Studium – und da hier fast immer der Gesamtdurchschnitt zählt, genügt es leider nicht, nur in deinen Lieblingsfächern gut zu performen.

Falls du schlicht noch kein lohnenswertes langfristiges Ziel vor Augen hast, ist es an der Zeit, dir eines zu setzen. Leichter gesagt als getan? Selbst wenn du deine große Leidenschaft bisher noch nicht gefunden hast, ist das kein Grund zur Verunsicherung. Unsere Erfahrungen zeigen, dass es für jeden dieses „Etwas“ gibt, diesen Platz in der Berufswelt, der uns erfüllt und glücklich macht. Die wichtigste Grundlage hierfür ist die eingehende und ehrliche Auseinandersetzungmit dir selbst: Wenn du dich selbst richtig gut kennst und dir deiner persönlichen Werte, Potenziale, Stärken, Fähigkeiten und Interessen bewusst bist, kannst du diese zum Fundament deiner Berufs- bzw. Studienwahl machen – und somit langfristige Ziele definieren, die dein Mindset grundlegend verändern. Und du wirst sehen: Auf diese Weise wird aus dem „Ich muss lernen“ ganz automatisch ein „Ich will lernen"!

Zusammenfassung

  • Sei gutmütiger zu dir selbst und lerne, mit dir selbst in einen liebevollen inneren Dialog zu treten.
  • Teste aus, was dich persönlich motiviert und setz dir deine Maßstäbe selbst, anstatt dich mit anderen zu vergleichen
  • Setze dir ausgehend von einer umfangreichen Analyse deiner Persönlichkeit, deiner Werte und Antreiber ein langfristiges Ziel, auf das du hinarbeiten möchtest. Wenn du das Gefühl hast, nicht für die Schule, sondern für deinen eigenen Zukunftsplan zu lernen, wird dich das zu Höchstleistungen beflügeln.
Mach jetzt unseren Test und finde heraus, was zu deiner Persönlichkeit passt.

Dieser Text ist in Kooperation mit der Online-Nachhilfeplattform Bidi.One entstanden: Falls du an einer professionellen Unterstützung beim Lernen interessiert bist, findest du dort Nachhilfelehrer*innen für insgesamt 13 Fächer. Es gibt keine Vertragsbindung, sondern du bezahlst nur die Stunden, die du tatsächlich in Anspruch genommen hast. Mit dem Code toni3bidi erhältst du insgesamt drei Probestunden gratis.

Es gibt so viele Möglichkeiten – woher weiß ich, dass ich das richtige wähle?

Heutzutage stehen SchülerInnen viel mehr Optionen offen als früher. Das bietet riesige Chancen. Bedeutet aber gleichzeitig auch, dass alle Optionen abgewogen werden müssen …

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