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05. August 2021

Passt Informatik zu mir? Der Toni Knows Schnell-Check

Mit unserer Checkliste findest du in weniger als 5 Minuten heraus, ob ein Informatik-Studium zu dir passen könnte.

Das Informatik-Studium in drei Sätzen
 

  • Informatik ist die Wissenschaft der systematischen Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen, insbesondere die automatische Verarbeitung mit Digitalrechnern.
  • In Deutschland ist Informatik das zweitbeliebteste Studienfach.
  • Im Informatik-Studium lernen Studierende zunächst die Grundlagen der praktischen, theoretischen und technischen Informatik sowie die dazu benötigte Mathematik; neben diesen klassischen Inhalten gibt es auch immer mehr interdisziplinäre Anteile, zumeist in Form eines frei wählbaren Ergänzungsfachs.
     

Ein Informatik-Studium passt zu dir, …
 

… wenn du die folgenden Eigenschaften und Vorkenntnisse mitbringst:

  • Du interessierst dich und hast ein gutes Verständnis für Mathematik, Naturwissenschaften und neue Technologien. 
  • Du kannst eine hohe Arbeitsdisziplin aufbringen und dich eigenverantwortlich an deinen Lernplan halten.
  • Dir liegt abstraktes Denken und du hast ein gutes Vorstellungsvermögen (wichtig für die „Übersetzung“ vom Code zum Interface bzw. zur Anwendung).
  • Du bist gut in Englisch.
  • Du bist ein Teamplayer und kannst gut kommunizieren – entgegen des Klischees des einsamen Hackers wirst du dich später mit Kollegen und Kunden über deine Arbeitsinhalte austauschen und mit ihnen kooperieren müssen.
  • Du hast ein gutes Einfühlungsvermögen, dank dem du dich immer auch in die Perspektive der Nutzer*innen versetzen kannst, für die du etwas programmierst.
     

… wenn diese typischen Informatik-Kurse und -Unterthemen für dich interessant klingen:

Praktische/Angewandte Informatik:

  • Programmierparadigmen (funktional, deklarativ, logisch, imperativ, objektorientiert etc.)
  • Algorithmik (Konstruktion, Analyse und Optimierung)
  • Datenstrukturen
  • Softwareentwicklung
  • diverse Anwendungsgebiete (Wirtschaft, Medizin, Geografie)

Theoretische Informatik:

  • Teile der theoretischen Linguistik (Formale Sprachen, Grammatiken, Parser)
  • Automatentheorie
  • Berechenbarkeits- und Komplexitätstheorie

Technische Informatik:

  • Elektrotechnik
  • Rechnerarchitekturen und -entwurf
  • Betriebssysteme und Kommunikationstechnik
  • Netzwerktechnik

Mathematik:

  • Diskrete Mathematik (Graphentheorie, abstrakte Algebra & Zahlentheorie)
  • Mathematische Logik
  • Lineare Algebra
  • Analysis
     

… wenn du später in einem dieser Bereiche arbeiten möchtest:

  • als Hard- und Software-Entwickler 
  • als Berater und/oder Lehrer
  • in der Marktforschung
  • in der Datensicherheit
  • in Unternehmen der Datenverarbeitungs- und Computertechnik (Hardware und Software)
  • bei Herstellern von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT­ Systemen)
  • bei Unternehmen, die Systeme und Dienstleistungen der Informations- und Telekommunikationstechnik anbieten, z. B. bei System- und Softwarehäusern
  • in DV-Beratungsunternehmen sowie in informationstechnischen Abteilungen von DV-Anwenderbetrieben, d. h. den IT-Abteilungen jeder Branche
  • im öffentlichen Dienst
  • in Forschung und Entwicklung
  • bei der Produktionsplanung und -steuerung
  • in der Betriebsorganisation
  • in der Administration von Netzwerken
  • in der Industrie mit ihrem ständigen Bedarf an Automatisierungstechnik
  • als Systemadministrator
  • im Gesundheitswesen (E-Health)
  • in der Verwaltung (E-Government)
  • in der Sicherheitstechnik
     

… wenn du diese formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllst:

  • Du hast Abitur (für das Studium an Universitäten) oder die fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife (für Fachhochschulen und Berufsakademien) – an vielen Hochschulen gibt es für Informatik übrigens keinen NC.
  • Du hast eine fachspezifische Berufsausbildung und kannst Berufserfahrung vorweisen – in vielen Studiengängen kannst du so auch ohne Hochschulreife zugelassen werden.
  • Einige Hochschulen haben eigene Auswahlverfahren, bei denen du etwa ausreichende Fremdsprachenkenntnisse nachweisen musst.


Es ist vor einem Informatik-Studium gut zu wissen, dass …
 

  • das Studium zwischendurch wirklich sehr abstrakt wird und du dafür ein gutes Durchhaltevermögen und im Zweifel auch Nachhilfestunden benötigst.
  • du unbedingt nebenbei Praxiserfahrung sammeln solltest, weil du das Erlernte in der Anwendung ganz anders erlebst.
  • aufgrund der hohen Nachfrage nach Informatikern viele Studierende noch während ihres Studiums Jobangebote von Unternehmen bekommen – es sich aber dennoch lohnt, das Studium abzuschließen.
  • du bereits mit einem Bachelor-Abschluss tolle Jobchancen hast.
     

Unsere Checkliste sagt ja, aber du willst dir zu 100 Prozent sicher sein, ob Wirtschaftspsychologie zu dir passt? Dann finde es jetzt mit dem Toni Knows Studienwahltest heraus – für nur 19,90 Euro. Einfach einen neuen Account erstellen und schon kann es losgehen.

Es gibt so viele Möglichkeiten – woher weiß ich, dass ich das richtige wähle?

Heutzutage stehen SchülerInnen viel mehr Optionen offen als früher. Das bietet riesige Chancen. Bedeutet aber gleichzeitig auch, dass alle Optionen abgewogen werden müssen …

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