26. Januar 2021

Top 5 Irrtümer bei der Studienwahl

Was ist bei der Studienwahl wirklich wichtig? Wir haben die Top 5 Irrtümer aufgezählt und erklären, worauf es bei der Studienwahl wirklich ankommt.

Es gibt viele Studienabbrecher in Deutschland. Fast jeder Dritte bricht sein Bachelorstudium vorzeitig ab. Oftmals ist die falsche Studienwahl der Grund für den Studienabbruch. Aber wie funktioniert eine gute Studienwahl? Toni Knows klärt auf.

Irrtum Nr. 1: Irgendwann weiß ich schon, was ich studieren möchte.

Viele Schüler fragen sich immer wieder: “Was soll ich studieren?”. In der Wunschvorstellung wacht man eines Tages auf und kennt die Antwort - wie von Zauberhand. Das passiert jedoch nur in den seltensten Fällen. Viel öfter ist stattdessen die Enttäuschung groß, wenn die plötzliche Erleuchtung ausbleibt. Das ist eine logische Konsequenz beim Aufschieben von wichtigen Aufgaben. Immer mehr Fristen verstreichen und am Ende kann man nur noch aus einer Handvoll Studiengänge wählen. 

Die Zukunftsplanung ist kein Selbstläufer. Daher solltest du dich aktiv und eigenständig darum kümmern: Recherchieren, mit Freunden und Verwandten sprechen und einen klaren Plan erarbeiten.


Irrtum Nr. 2: Immer an anderen orientieren.

Viele Schüler orientieren sich bei der Studienwahl vor allem an Vorbildern, NC-Werten oder den angebotenen Studienfächern. Das sind alles externe Faktoren. Am Ende bleibt oft eine kleine Auswahl an Studiengängen. Möglicherweise wurde der perfekte Studiengang nur aufgrund dieser externen Faktoren schon von vornherein ausgeschlossen. Das könnte daran liegen, dass keiner deiner Freunde dieses Fach studiert, nur wenige Hochschulen das Studium anbieten oder der NC nicht zu deiner Abiturnote passt.

Eine der wichtigsten Kriterien für die Studienwahl wird dabei außer Acht gelassen: Deine Persönlichkeit. Überleg dir erst, welche Themen und Bereiche zu dir persönlich passen. Bei der Frage “Welches Studium passt zu mir?” geht es allerdings um mehr, als nur die Frage “Was macht mir Spaß?”. Der einfachste Weg mehr über dich, deine Persönlichkeit und zu dir passende Studiengänge herauszufinden ist der Studienwahltest von Toni Knows. Hier erfährst du mehr über die Methode hinter unserem Studienwahltest.

Im zweiten Schritt kannst du diese Vorauswahl mit weiteren Details ergänzen, z.B. dem NC oder den Hochschulen, die diese Studiengänge anbieten. Es ist verblüffend, wie viele (neue) Studiengänge du finden wirst.


Irrtum Nr. 3: Das Einstiegsgehalt ist entscheidend.

“Ich möchte später viel Geld verdienen” und “Welcher Beruf verdient am meisten?” sind Fragen, die sich viele Schüler stellen. 
Das Gehalt ist sicherlich ein wichtiges Kriterium, es sollte aber nicht ausschlaggebend sein. Dinge nur wegen dem Geld zutun, hat noch niemanden glücklich oder erfolgreich gemacht.
Viele Studenten, die das Einstiegsgehalt zur Entscheidungsgrundlage gemacht haben, brechen ihr Studium vorzeitig ab. Nicht jeder ist ein geborener CEO, Rechtsanwalt oder Arzt - und das ist auch gut so. Um den passenden Beruf zu finden sind neben den Gehaltswünschen die individuellen Fähigkeiten, die eigene Persönlichkeit, Werte und Visionen deutlich entscheidender. Diese Vielfalt macht das (Arbeits-)Leben erst besonders.

Recherchiere also nicht die Einstiegsgehälter, sondern überlege dir, welches Studium und welcher Beruf zu deinem Charakter passt. Mit anderen Worten: Mach das, was dir Spaß macht und wo du deine Talente und Stärken zeigen kannst und das Geld kommt von ganz allein. 


Irrtum Nr. 4: Ich weiß jetzt schon, was mich interessiert.

Man liest immer wieder, dass man Spaß am Studium haben muss. Selbstverständlich sollte man Lust auf das Fach und die Inhalte haben. Es wird aber sicherlich Themenbereiche und Interessen geben, die dir jetzt noch gar nicht bewusst sind. Das kannst du mit einer einfachen Frage schnell prüfen: Hast du schon alles ausprobiert, dass dich interessieren könnte? Höchstwahrscheinlich nicht. Es könnte sein, dass in dir ein neugieriger Naturwissenschaftler lauert, der sich aber bisher nur wegen eines anstrengenden Lehrers nicht zeigen konnte. Oder du hattest noch nie die Chance, dich genauer mit Informatik zu beschäftigen - bist aber ein talentierter Programmierer.

Es ist von großem Wert, sich auch mit weniger offensichtlichen Interessensbereichen auseinanderzusetzen. Zum Anfang könntest du dir hierfür die Frage stellen: Was würde ich gerne mal ausprobieren?


Irrtum Nr. 5: Ich muss die Erwartungen erfüllen.

Ein weiterer Irrtum, der besonders oft bei Schülern auftritt, bezieht sich auf Erwartungen anderer, an denen sich die zukünftigen Studenten orientieren.
Die Hoffnungen und Sorgen der eigenen Familie, der Freunde oder anderer Bekannter beeinflussen uns Menschen nunmal sehr. In Bezug auf die Studienwahl kann das zum Beispiel bedeuten: wenn meine Eltern Ärzte sind, sollte ich auch Medizin studieren. Oder der Familienbetrieb des Vaters, der vom Kind übernommen werden müsse. Andere Karrierewege werden ignoriert.
Du solltest dich aus freien Stücken und selbstreflektiert für dein Studium und späteren Berufswunsch entscheiden. Und wenn es dein Wunsch ist, in die Fußstapfen der Eltern zu treten ist das auch eine gute Entscheidung. Deine Karriere ist deine ganz persönliche Entscheidung.


Wir merken, dass eine gute Studienwahl von vielen Irrtümern und Entscheidungen geprägt ist. Um dich bei dieser wichtigen Entscheidung zu unterstützen haben wir den Toni Knows Studienwahltest entwickelt. In vier Abschnitten stellt Toni verschiedene Fragen zu dir, deinen Interessen und Kompetenzen. Am Ende erhältst du ein 20-seitiges Ergebnis mit spannenden Insights zu deiner Persönlichkeit und welche Studiengänge zu dir passen. Du möchtest wissen, wer hinter Toni Knows steckt? Hier erfährst du mehr über uns.

Es gibt so viele Möglichkeiten – woher weiß ich, dass ich das richtige wähle?

Heutzutage stehen SchülerInnen viel mehr Optionen offen als früher. Das bietet riesige Chancen. Bedeutet aber gleichzeitig auch, dass alle Optionen abgewogen werden müssen …

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